von Lucy

Ein Trip nach Frankreich ist einer der spannendsten Ausflüge für beste Freundinnen überhaupt. Verrückte Selfies vor dem Eifelturm knipsen, den Cour du Commerce-Saint-André mit hübschen Kleidern entlangspazieren, in Cafés sitzen und nichts anderes tun als Latté schlürfen und süßen Franzosen hinterherzuschauen – die Liste von Dingen, die du und deine Freundin in der Stadt der Lichter unternehmen könnt, ist endlos.

Sandra und ich kamen in unserem Mini Cooper hier an. Wenn du unsere Posts verfolgt hast, weißt du, dass wir gerade auf einem Road-Trip sind und dass wir versuchen auf dem Landweg von London nach Mumbai zu kommen. Frankreich musste ein Teil der Reiseroute sein. Diesen Zwischenstopp mussten wir einfach machen. Wir wollten schon immer zusammen Paris und andere Teile des Landes sehen, und da wir nun hier waren, waren wir uns einig keine Minute unserer Zeit zu verschwenden.

Wir kamen am ersten Sonntag des Monats an, und ein Tourist, den wir in der Lobby trafen, erzählte uns, dass es an diesem Tag freien Eintritt in den Louvre und das Musée d’Orsay gab. Wir nutzten die Gelegenheit und machten uns sogleich auf den Weg. Der Louvre war definitiv größer und spektakulärer als Sandra und ich uns das je vorgestellt hatten. Dass ich vor berühmten Gemälden stand, von denen ich bis jetzt nur gehört oder gelesen habe, machte mir Gänsehaut. Das Musée d’Orsay war ebenso großartig. Wir haben einen Renoir, Monet und Van Gogh gesehen, aber auch andere bekannte Meisterwerke.

Nachdem wir die Museen besucht hatten, entschieden wir uns für ein paar Touristenziele wie die Love Wall, die Kathedrale Notre Dame und für einen Spaziergang im Jardin du Luxembourg. Sandra wollte auch das Grab von Oscar Wilde sehen, also besuchten wir den Friedhof Père Lachaise, wo der berühmte Autor begraben ist. Am Abend machten wir noch am Platz du Vert-Galant ein Picknick, kurz bevor wir uns zurück zu unserem Hotel aufmachten, um uns aufs Ohr zu hauen.

Die nächsten beiden Tage in Paris verbrachten wir damit, in Geheimtipp-Boutiquen zu stöbern. Unser Favorit war das Geschäft  Iglaïne an der Rue de la Grand Truanderie. Dort wurden die tollsten Vintage-Klamotten verkauft, die wir uns leider nicht leisten konnten. Ich hatte gehofft ein paar Fotos zu diesem Artikel hinzuzufügen, aber leider hatte ich meine Kamera nicht dabei.

Nach Paris fuhren wir direkt nach Nizza, wo wir die Altstadt besichtigten. Das Zentrum mit Shoppingmöglichkeiten und Restaurants war dynamisch, mit Einheimischen und Touristen, die gutes Essen und günstige Schnäppchen genossen. Wir wollten auch noch einen Tag am Strand verbringen, also fuhren wir nach Ponchettes, einem öffentlichen Strand in der berühmten Baie des Anges.

Die Erfahrung in Nizza war einfach magisch, und Sandra und ich wünschten uns beide, dass wir länger hätten bleiben können. Aber wir mussten zurück nach Paris fahren, um zu unserem nächsten Ziel zu gelangen. Also hier sind wir nun in unserem Hotelzimmer in Paris und bereiten uns auf unsere lange Fahrt in die Schweiz vor.